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Sparsamer Umgang mit Ressourcen ist einer der Leitsätze der STREICHER Gruppe. Daher ist die Aufbereitung von Ausbaumaterial zu neuen Baustoffen ein wesentlicher Bestandteil bei der Herstellung von Asphaltmischgut. So wird der auf Baustellen anfallende Ausbauasphalt in den firmeneigenen Mischwerken aufbereitet und zur Herstellung von Asphalttragschichten oder ungebundenen Fundationsschichten für landwirtschaftliche Wege verwendet. Es werden dadurch pro Jahr über 50.000 to Primärrohstoffe wie z. B. Kies, Sand und Mineralgesteine ersetzt.

Mit der firmeneigenen, mobilen und leistungsfähigen Brech- und Siebanlage betreibt die STREICHER Gruppe auf ihren Baustellen die Aufbereitung und Wiederverwertung vor Ort und spart so Deponieraum und Lkw-Transporte.

In den Tagebaurestlöchern Lauterbach, Limbach und Schreiersgrün besteht die Möglichkeit, folgende Materialien einzulagern:

  • Erdaushub
  • Ziegelbruch
  • Betonbruch mit und ohne Bewehrung
  • Bauschutt
  • Straßenaufbruch

Nach vorheriger Absprache besteht die Möglichkeit, andere unbelastete Stoffe wie z. B. Straßenkehricht, Mineralfaserwolle, Glasbruch, Dachschiefer u. ä. einzulagern.

Voraussetzung für die Einlagerung ist das Vorliegen einer Unbedenklichkeitserklärung. Bei einer Menge über 1.000 to ist zusätzlich eine Deklarationsanalyse nach LAGA notwendig. Die technischen Werte dürfen in Limbach und Schreiersgrün die Werte Z 1.2, in Lauterbach die Werte Z 1.1, nicht überschreiten.

Darüber hinaus ermöglicht die Deponie in Trockhausen bei Jena die Entsorgung von unbelasteten Erdstoffen. Auch hier ist für die Einlagerung eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erforderlich.