Annahme von Baurestmassen und Aufbereitung von Altmaterialien

Baustoffannahme - Mobile Brech-/Siebanlage

Sparsamer Umgang mit Ressourcen ist einer der Leitsätze der STREICHER Gruppe. Daher kommt der Aufbereitung von Ausbaumaterial zu neuen Baustoffen große Bedeutung zu. So wird der auf Baustellen anfallende Ausbauasphalt in den firmeneigenen Mischwerken aufbereitet und zur Herstellung von Asphalttragschichten oder ungebundenen Fundationsschichten für landwirtschaftliche Wege verwendet. Damit lassen sich pro Jahr über 50.000 t Primärrohstoffe wie z. B. Kies, Sand und Mineralgesteine ersetzen.

Mithilfe der firmeneigenen, mobilen und leistungsfähigen Brech- und Siebanlage ist die STREICHER Gruppe darüber hinaus in der Lage, Ausbaumaterial direkt auf ihren Baustellen aufzubereiten und vor Ort wiederzuverwerten. Auf diese Weise können Deponieraum eingespart und LKW-Transporte vermieden werden.

In den Tagebaurestlöchern Lauterbach, Schreiersgrün und Bergen besteht die Möglichkeit, folgende Materialien einzulagern:

  • Erdaushub
  • Ziegelbruch
  • Betonbruch mit und ohne Bewehrung
  • Bauschutt
  • Gleis- und Altschotter


Nach vorheriger Absprache können darüber hinaus andere unbelastete Stoffe wie z. B. Dachschiefer u. ä. eingelagert werden.

Voraussetzung für die Einlagerung ist das Vorliegen einer Unbedenklichkeitserklärung. Bei einer Menge über 1.000 t ist zusätzlich eine Deklarationsanalyse nach LAGA (2004) notwendig. Die Zuordnungswerte dürfen in Bergen die Werte Z1.1, in Lauterbach und Schreiersgrün die Werte Z0 / Z0* nicht überschreiten.

Unbelastete Erdstoffe können außerdem in Jena entsorgt werden. Auch hier ist für die Einlagerung eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erforderlich.